des St. Marien Hospitals Lüdinghausen e.V
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über 35 Jahre Krankenhaussender - Vom Experiment zur Erfolgsstory

Am7. November 1975 wurde der Krankenhaussender im St. Marien-Hospital in Lüdinghausen offiziell aus der Taufe gehoben. 35 Jahre später findet an gleicher Stelle die Geburtstagsfeier statt, zu der Patientinnen und Patienten, die Mitarbeiter und alle Besucher des Krankenhauses herzlich eingeladen sind.


Lang, lang ist's her - 35 Jahre, um genau zu sein, seitdem der Krankenhausrundfunk im St. Marien-Hospital Lüdinghausen das Licht der Welt erblickte. Wenn man an den bescheidenen Anfang denkt, der auf die Initiative des damaligen Krankenhaus-pfarrers Pater Albert Scherer zurückgeht, der 1975 Jugendliche ansprach, ob sie nicht Lust hätten, die Patientinnen und Patienten des Hospitals über das hauseigene Radio zu unterhalten, ist es schon erstaunlich, wie aus diesem Experiment über 35 Jahre eine solche Erfolgsgeschichte geworden ist.

Der Krankenhaussender, der seit einigen Jahren ein als gemeinnützig anerkannter, eingetragener Verein ist, hat sich einen guten Namen in Lüdinghausen und Umgebung gemacht und sich als ehrenamtliche Einrichtung etabliert. Für das Sendeteam ist dies Grund genug, den 35. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür und mit vielen Gästen zu feiern.

Rechtzeitig zum Jubiläumzeigt sich das Alte Waschhaus, in dem die Studioräume untergebracht sind, in frischem Glanz, nachdem in den vergangenen Wochen einige Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden. Sie finden das Studio, wenn Sie den Innenhof des Hospitals durchqueren und links an dem Verwaltungsgebäude vorbeigehen. Unten an der Tür befindet sich ein einladendes Schild, Sie müssen jetzt nur noch in das 1. Geschoss hochgehen. Dort erwarten wir Sie schon mit Kaffee, Sekt und einem kleinen Imbiss, damit Sie sich stärken können. Alle Besucher sind herzlich eingeladen, nicht nur die ausgeklügelte Technik in Augenschein zu nehmen, sondern auch in der Live-Sendung anlässlich des 35. Jubiläums aktiv mitzuwirken und eigene Musikwünsche selbst anzusagen.

Natürlich führen die Moderatoren auch Interviews mit Prominenten wie Bürgermeister Borgmann oder Vertretern der Geschäftsführung des Hospitals, um die aktuellen Geschehnisse in und um das St. Marien-Hospital zu erörtern. Der Nachwuchs liegt uns sehr am Herzen, daher werden wir sicherlich den einen oder anderen ansprechen, ob er nicht selbst "radioaktiv" werden möchte, denn an ehrenamtlichen Moderatoren können wir nicht genug haben. Einzige Voraussetzung ist, dass man Zeit und Lust mitbringt, regelmäßig im Wechsel mit den anderen Aktiven sonntags die Musikwünsche der Patienten über den Äther zu erfüllen. Dabei werden Sie schnell feststellen, dass die Technik zwar beeindruckend aber in Wirklichkeit kein Hexenwerk ist - genauso wie das Moderieren.

Wolfgang Schlierkamp
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Bundestags-abgeordnete Karl Schiewerling (hinten rechts) auch den Krankenhaussender.
Da wir nicht jeden Tag die Möglichkeit haben, einen hochrangigen Politiker zu interviewen, ließ sich Horst Brinkmann als Vereinsvorsitzender die Gelegenheit natürlich nicht entgehen.

Der Patient im Mittelpunkt
Netzwerkpartner optimieren die Arbeit des Hospitals

Erstmalig hatte das St. Marien-Hospital Lüdinghausen alle Kooperationspartner des Hauses zu einem „Netzwerk-Frühschoppen“ eingeladen. „Viele Gruppierungen und Kooperationspartner unterstützen unser Tun. Ihnen allen möchten wir heute für ihre Unterstützung und ihr Engagement zugunsten unseres Hauses danken“, mit diesen Worten hob Dipl. Kfm. Burkhard Nolte, Geschäftsführer des St. Marien-Hospitals Lüdinghausen, die Bedeutung der Kooperationspartner hervor. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus allen Abteilungen des Krankenhauses standen an diesem Sonntagmorgen im Juni 2008 für Gespräche zur Verfügung. Gemeinsam wurden Ideen entwickelt und auf den Weg gebracht …


Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen bietet ein breites, medizinisches Versorgungs- und Leistungsspektrum. Dieses wird in vielen Spezialgebieten durch Partnerorganisationen und Kooperationspartner unterstützt und mitgetragen. Aktuelles Beispiel ist das Zentrum für Akutgeriatrie und Geriatrische* Rehabilitation im Hospital. Das Zentrum versorgt die geriatrischen Patientinnen und Patienten stationär und rehabilitativ. Für die sich anschließende Kurz- und/oder Langzeitpflege bietet sich das Altenwohnhaus St. Ludgerus-Haus als Betreuungsmöglichkeit an. Muss die pflegerische Versorgung im häuslichen Bereich sichergestellt werden, kann das die Caritas Pflege & Gesundheit übernehmen. Die enge Zusammenarbeit und die unmittelbare Nähe dieser drei Einrichtungen auf dem Krankenhausgelände garantieren eine optimale Pflegeüberleitung und Versorgung des einzelnen Patienten. Die Träger des St. Marien-Hospitals Lüdinghausen heben die Notwendigkeit von „Netzwerken“ für die Patientenversorgung immer wieder hervor. Symbolisch steht das Netzwerk für viele Verbindungen und Knoten, die miteinander verbunden zum Wohl des einzelnen Patienten tätig sind. Die „Netzwerkpartner“ befinden sich stetig in einem gemeinsamen „Netzwerkprozess“. Eine Vielzahl von Akteuren sind an diesem Prozess beteiligt, die aus Platzgründen an dieser Stelle nicht alle namentlich genannt werden können.

·        Beirat für das Regionalkrankenhaus südliches Münsterland St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH
Er pflegt die Zusammenarbeit zwischen dem St. Marien-Hospital Lüdinghausen und den Städten und Gemeinden unseres Einzugsgebietes. Er besteht aus 15 Mitgliedern. Die Städte und Gemeinden sind jeweils mit dem Bürgermeister sowie mit einem Mitarbeiter des Stadt- bzw. Gemeinderates, das St. Marien-Hospital Lüdinghausen ist durch die Betriebsleitung vertreten.

·        Ärzteverein Selm/Lüdinghausen e.V.
Zusammenschluss der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Städte Lüdinghausen und Selm. Er veranstaltet unter anderem Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen.

Die Notfallpraxis im St. Marien-Hospital Lüdinghausen ist eine selbstständige Einrichtung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte der Orte Lüdinghausen, Nordkirchen, Selm und Südkirchen. Mit dieser Einrichtung sorgen sie gemeinsam für die Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung in den Zeiten, in denen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte von ihrer Sprechstundenpflicht befreit sind.
(* Geriatrie = Lehre von den Krankheiten des alten Menschen. Dies betrifft vor allem Probleme aus den Bereichen der Inneren Medizin, der Orthopädie, Neurologie und Psychiatrie)

Monika Kleingräber-Niermann,
Referentin der Geschäftsführung, St. Marien-Hospital Lüdinghausen

Dr. Klaus Goedereis, Vorstand St. Franziskus-Stiftung Münster sowie Geschäftsführer St. Marien-Hospital Lüdinghausen, Heinz Rüter, Vestische Caritas-Kliniken Datteln, ebenfalls Geschäftsführer St. Marien-Hospital Lüdinghausen, Burkhard Nolte St. Franziskus-Hospital Münster sowie Geschäftsführer St. Marien-Hospital Lüdinghausen, Richard Borgmann, Bürgermeister Stadt Lüdinghausen und Mitglied des Kuratoriums St. Marien-Hospital Lüdinghausen, Schwester M. Diethilde, Vorstand St. Franziskus-Stiftung Münster, Christoph Schlütermann, Vorsitzender Kuratorium St. Marien-Hospital Lüdinghausen, Maria Borgmann, Dr. Klaus Waldt, stellv. Vorsitzender Kuratorium St. Marien-Hospital Lüdinghausen (v.l.n.r.).
Wolfgang Schlierkamp, Klaus Olschewski und Manfred Beinert, Mitglieder des Krankenhaussender-Teams v. lks.
Schere - Tupfer - Mikrofon - Krankenhausradios in Deutschland

Was macht man, wenn die eigene Sache, für die man kämpft, nicht genug Beachtung findet? Man schreibt ein Buch! Das hat sich auch unser Gast Hubert Schmölzl vom Krankenhausfunk Werne gedacht und angefangen, bundesweit Kontakte zu den "radioaktiven" Kollegen zu knüpfen.

Die Bandbreite der vorhandenen Krankenhausradios geht von Ein-Mann-Betrieben bis hin zu professionellen Einrichtungen mit großem Mitarbeiterstamm. Auch geographisch sind die Sendeteams über ganz Deutschland verteilt. Der älteste noch aktive Krankenhausfunk kommt übrigens aus dem niedersächsischen Uelzen und feierte in diesem Jahr sein 41jähriges Bestehen.

Mit viel persönlichem Engagement und Enthusiasmus ist nun sein 274 Seiten starkes Buch erschienen, in dem 83 Krankenhausfunks steckbrieflich verzeichnet sind. Aber nicht nur das. Das Buch liefert auch wertvolle Tips z. B. zu Behördengängen und Fördermöglichkeiten, wie ein Hospital es schaffen kann, eine solche Idee, die natürlich auch das eigene , Image stärkt, mit vertretbarem Kostenaufwand in die Tat umzusetzen.

Da sich kein Verlag fand, der das Buch auflegen wollte, ging Hubert Schmölzl noch einen waghalsigen Schritt weiter: Er gründete seinen eigenen Hubert Schmölzl Sach+Fach-Verlag. Das Buch ist mit 45 Schwarz-Weiß- und 78 Farbabbildungen ausge­stattet und wird zum Selbst­kostenpreis für EUR 17,10 im Handel angeboten (ISBN-Nr. 978-3-00-023255-8).

Wenn Sie die Idee der Krankenhausfunks unterstützen wollen, können wir Ihnen die Lektüre von "Schere - Tupfer - Mikrofon" nur wärmstens ans Herz legen. Sie können die Bestellung auch im Internet unter www.sachfachverlag.de absetzen.

Wolfgang Schlierkamp

Hör mal, wer da hämmert - Renovierungsspektakel im KHS-Studio

Der Krankenhaussender im Lüdinghauser St. Marien­Hospital ist in die Jahre gekommen. Die Studioeinrichtung und auch die Geräte haben gelitten bzw. sind nicht mehr auf dem neuesten Stand. Insbesondere die Ausfälle unseres großen Mischpults haben sich in letzter Zeit gehäuft, so dass wir uns darauf nicht mehr verlassen konnten.

Wir haben uns daher entschlossen, nicht nur dieses sondern auch

die übrigen Geräte zu erneuern. Gleichzeitig wollten wir auch renovieren, weil die Wände ebenfalls einen neuen Anstrich ge-brauchen konnten. Neue Geräte wie ein leistungsfähiges Mischpult und ein MP3-tauglicher Doppel-CD­Spieler mussten her.

Nach über 30 Jahren Sende­tätigkeit müssen auch sämtliche Kabel einmal erneuert werden, da sie mit der Zeit porös werden und zu Wackelkontakten führen. Die Möbel des Arbeitsbereiches (Regale

und Arbeitsplatten) werden von der Schreinerei Jödicke aus Lüdinghausen gefertigt und angebracht. Die Beratung zum Kauf des Mischpultes und dessen Umbau übernahm die Firma "Radio Langer", ebenfalls aus Lüdinghausen. Die neue Elektroinstallation im Studio übernimmt das St. Marien-Hospital. Bei allen beteiligten Firmen möchten wir uns herzlich bedanken.

Unser besonderer Dank geht an Monika Kleingräber­Niermann, die Pressereferentin, und Heinrich Brüggemann, den Geschäftsführer des St. Marien-Hospitals, die für unsere Belange immer ein offenes Ohr haben.

Wir haben nun Ende November die Arbeiten abgeschlossen. Wir möchten gerne eine zünftige Einweihungsfeier in unserem "neuen" Studio veranstalten, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Wann genau die Party steigen wird, können wir heute noch nicht sagen - wir werden Sie aber spätestens im nächsten Heft zu einem "Tag der Offenen Tür" herzlich einladen.

Wolfgang Schlierkamp

Dr. Franz Kamphaus - Bischof im Ruhestand

Das Krankenhausradio würdigt das Leben und den Werdegang dieses außergewöhnlichen Menschen am 10. Juni 2007 um 11.30 Uhr im Anschluss an das Wunschkonzert.

Dr. Franz Kamphaus war der elfte Bischof von Limburg. Geboren wurde er am 2. Februar 1932 als jüngstes von fünf Kindern in Lüdinghausen. Seine Eltern besaßen einen Bauernhof in der Bauerschaft Tüllinghoff. Aus dem Holz einer alten Eiche dieses Hofes wurden Kreuz und Stab für den Bischof geschnitzt.

Nach dem Abitur am Collegium Augustinianum Gaesdonck im Jahr 1953 studierte er Katholische Theologie und Philosophie in Münster und München. Am 21. Februar 1959 empfing er durch Bischof Michael Keller die Priesterweihe. 1959 -1964 war Franz Kamphaus Kaplan in Münster (Pfarrei Hl. Geist) und Vikar und Religionslehrer in Ahaus/Westfalen (Pfarrei St. Maria Himmelfahrt).

1968 promovierte er mit der Arbeit "Von der Exegese zur Predigt" an der Universität Münster. Bereits seit 1964 war er verantwortlich für die Predigtausbildung des Bistums Münster und ab 1971 Leiter. 1972 wurde er zum Wissenschaftlichen Rat und Professor für Pastoral-theologie / Homiletik (Predigtlehre) an der Universi-tät Münster berufen und ein Jahr später durch Bischof Tenhumberg zum Regens des Priesterseminars Münster ernannt. Papst Johannes Paul II. berief ihn am 3. Mai 1982 zum Bischof von Limburg/am 13. Juni 1982 wurde er durch Joseph Kardinal Höffner zum Bischof von Limburg geweiht. Sein Bischofsamt stellte er unter den Wahl-spruch: "Evangelicare pauperibus" (Den Armen das Evangelium verkünden). Am 10. Januar 2004 wurde ihm in der Frankfurter Paulskirche der Ignatz-Bubis-Preis verliehen. Seit September 1999 leitete Bischof Kamphaus die Kommission "Weltkirche" der Deutschen Bischofs-konferenz. Davor war er mehrere Jahre Vorsitzender der Kommission für das  Bischöfliche Hilfswerk Misereor. Von 1986 bis 1991 war er "Jugendbischof".

Im Februar 2007 feierte Dr. Franz Kamphaus seinen 75. Geburtstag und trat nach 25 Dienstjahren von seinem Bischofsamt zurück.

Klaus Danz

Eva Voß zu Gast beim KHS

Es ist doch schön, wenn man sich nach Jahren an alter Wirkungsstätte wiedertrifft. Das war auch die Meinung unserer ehemaligen Kollegin Eva Voß aus Lüdinghausen, als sie am 26.11.06 zu Gast bei uns im KHS-Studio war. Insbesondere unser  Neuzugang Klaus  0lschewski als Gastgeber war im Vorfeld schon ein wenig aufgeregt, da er mit Eva Voß eine mittlerweile routinierte Rundfunkmoderatorin von Radio Kiepenkerl - im Grunde also einen echten Profi - zu sich eingeladen hatte. Natürlich sind wir KHSIer stolz darauf, dass Eva im Krankenhaussender des St. Marien-Hospitals in Lüdinghausen "groß" geworden ist - in der Zeit von 1992 bis 1993 war sie bei uns als Redakteurin aktiv. Wie sie dann zu Radio Kiepenkerl gekommen ist? Ihr Bruder Jochen - ebenfalls ein "KHS- Gewächs" - hatte kurz zuvor selbst bei dem Regionalsender angefangen zu arbeiten und so machte Eva damals mit 21 eher zufällig in einer Sendung mit. "Das muss dem Redakteur wohl gefallen  haben, denn am nächsten Tag bekam ich einen Anruf von ihm, ob ich nicht Moderatorin werden wollte. Ich stimmte zu. Meine Sendungen überschnitten sich teilweise mit denen vom KHS und ich musste den Krankenhaussender (leider) aufgeben. Aktuell engagiert Eva Voß sich in der Jugendarbeit in der katholischen   Pfarrgemeinde St. Ludger in Lüdinghausen. Mit mittlerweile 34 möchte sie sich künftig eher familiären Zielen zuwenden. "Als ich heute die Treppe hoch- gekommen bin, sind mir schon einige Bilder von früher in den Sinn gekommen. Blau-weiss, die Farben des KHS, die Kollegen Klaus Danz, Horst Brinkmann - ich habe viele schöne Erinnerungen an die Zeit damals." Eva hat übrigens versprochen, demnächst wiederzukommen; dann aber mit ihrem Bruder Jochen im Schlepptau.

Wolfgang Schlierkamp

Digitalisierung unseres Archives

Unser Mitarbeiter Klaus Olschewski hat unser Musikarchiv auf einer neuen Computer-Anlage digitalisiert. Dank dieser Arbeit ist jetzt schnelles Auffinden und Abspielen ihrer Musikwünsche möglich.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite des St. Marien Hospitals: http://www.smh-luedinghausen.de
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